Weil Vielfalt gemeinsam fetzt – Austausch und Empowerment im Fokus junger Selbsthilfe

Mit freundlicher Unterstützung der AOK Plus entwickeln wir im Projekt „Junge Selbsthilfe“ Veranstaltungen und kulturellen Angebote, die junge Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung zusammenbringen und empowern sollen.

Im Fokus für das Jahr 2026 steht die Gewinnung neuer junger "Gesichter der Inklusion" und der Ausbau der Interviews in Richtung Selbsthilfe. Wir möchten die Ergebnisse zum Thema Selbsthilfe sowohl im digitalen Raum präsentieren und als Grundlage für den aktiven Austausch nutzen. Abschluss des Projektjahres solle eine Veranstaltung zusammen mit der Ausstellung „Weil Vielfalt gemeinsam fetzt“ rund um das Thema Communitys und Empowerment sein.

Mehr Begegnungen, mehr Austausch, mehr Selbstbewusstsein

Junge Menschen mit einer Behinderung oder chronischen Erkrankung sollen digital und vor Ort von Selbsthilfeangeboten erfahren und dazu motiviert werden, diese auch zu nutzen und zu unterstützen. Die junge Selbsthilfe in Sachsen soll so einen Anschub erfahren. Ganz nebenbei soll ein Austausch zwischen Menschen mit und ohne Behinderung angeregt und somit mehr Verständnis erzeugt werden.

Mehr Kommunikation, ein aktiver Austausch wie auch ein besseres gesellschaftliches Bewusstsein für ein Leben mit Behinderungen fördern das Selbstbewusstsein von jungen Menschen mit Behinderung, was sich nicht zuletzt auch auf ihre Gesundheit positiv auswirkt.

„Junge Gesichter der Inklusion“ – der Weg zu mehr Sichtbarkeit und Identifikation

Im Zentrum des Vorhabens steht die Ausstellung „Weil Vielfalt gemeinsam fetzt“  zu den „Jungen Gesichtern der Inklusion“ – Portraits, die im Rahmen der Foto-Kampagne „Gesichter der Inklusion“ im vom Freistaat Sachsen finanzierten Projekt „Challenge Inklusion“ erstellt wurden. Hierbei handelt es sich um junge Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung aus Sachsen. Es werden aber auch junge Menschen ohne Behinderung gezeigt, die sich für Inklusion engagieren. Alle setzen sich auf ihre ganz persönliche Art und Weise für ein inklusives Miteinander in Sachsen ein.

Die Portraits bieten für junge Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, sich selbst mit den Gesichtern zu identifizieren und sich durch ihre Geschichten motivieren und empowern zu lassen. Die „jungen Gesichter“ gehen sehr selbstbewusst mit ihrer persönlichen Geschichte um und machen Mut, sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen.

2026 wird es sechs neue Interviews geben, die digital präsentiert werden.

Schirmherrschaft für die Wanderausstellung "Weil Vielfalt gemeinsam fetzt"

Wir freuen uns sehr, dass wir den sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer als Schirmherr für unsere Ausstellung gewinnen konnten.

Selbsthilfe ins Sachsen

Für alle, die an Selbsthilfe interessiert sind, bieten die Selbsthilfekontaktstellen die Möglichkeit, sich über Selbsthilfegruppen aus der Region zu informieren und beraten zu lassen.

Alle Kontaktstellen gibt es auf der Seite der LAKOS Sachsen: https://www.selbsthilfe-sachsen.de/kontaktstellen

Als Digitale Selbsthilfekontaktstelle (DISEKO) unterstützt die DISEKO themen-, bereichs- und indikationsübergreifend Betroffene und Angehörige von chronischen Erkrankungen, Selbsthilfegruppen und -organisationen mit vielfältigen Beratungs- sowie Unterstützungsangeboten.

https://www.diseko.de/

 

 
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Probeaufbau der Ausstellung zu den jungen Gesichtern der Inklusion.

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Schirmherrschaft Ausstellung "Weil Vielfalt gemeinsam fetzt":

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Ministerpräsident Michael Kretschmer
Schirmherr

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